Demartini, Paulo Celso

Paulo Celso Demartini OCist

Paulo Celso Demartini OCist

Abt des Klosters São Bernardo in São José do Rio Pardo, Brasilien, 2009–2015

* 15. Aug. 1964 São José do Rio Pardo

Paulo Celso Demartini wurde am 15. August 1964 als Sohn des Martins Demartini (†) und der Zisterziensersäkularoblatin Geny Rodrigues Correa Demartini in São José do Rio Pardo (São Paulo) geboren und wuchs mit vier Brüdern und einer Schwester in der von den Zisterziensern betreuten Pfarrei São Roque auf.

Am 31. Oktober 1981 trat er in das Kloster São Bernardo ein, begann am 2. Februar 1982 das Noviziat und legte am 26. Januar 1984 die zeitlichen Gelübde ab. Die feierliche Profess folgte am 25. Januar 1987. Nach dem Studium der Philosophie und der Theologie im Kloster São Bento in Rio, wurde er am 21. Januar 1989 zum Diakon und am 15. Dezember 1989 zum Priester geweiht.

Nach seiner Priesterweihe war Demartini v.a. in der Ausbildung der Novizen tätig. Am Päpstlichen Athenäum Sant’Anselmo in Rom studierte er Monastische Spiritualität. Nach der Erhebung des Klosters zur Abtei 1996 wurde er zum Subprior (vice-prior) und im folgenden Jahr, nach der Ernennung des Abtes Dom Orani Tempesta zum Bischof von São José do Rio Preto, Prior und Novizenmeister. Daneben hielt er Exerzitien in vielen Klöstern und ist Professor an der Fakultät für Philosophie und Theologie der Diözese São João da Boa Vista und am Instituto São Francisco e Sta. Clara in Mococa (São Paulo).

Am 25. Januar 2001 wurde zum Pfarrer der Klosterpfarrei São Roque ernannt und am 22. Juni 2002, mit der Erhebung der Kirche zum Sanktuarium dessen erster Rektor (Pároco-Reitor), eine Funktion, die er bis zum 6. Juli 2007 innehatte. Von 2004 bis 2007 war er außerdem Dechant des 15 Pfarreien umfassenden Dekanats São José. Im Juni 2007 wurde er zur Ausbildung der jungen Mönche in die Tochtergründung Santa Maria de Chada in Chile geschickt, von wo er im Juni 2008 nach Brasilien zurückkehrte.

Am 24. Februar 2009 zum dritten Abt gewählt, erhielt Demartini am 19. März 2009 von Generalabt Maur Esteva die Benediktion. Nachdem seine sechsjährige Amtszeit im Januar 2015 abgelaufen war, wurde am 15. Januar 2015 unter dem Vorsitz von Generalabt Mauro Lepori[1] der bisherige Prior Hélio Porto zum vierten Abt gewählt und sofort in sein Amt eingeführt.

Während Demartinis Amtszeit wurde nach Entscheidung des Generalabts Mauro Lepori das Tochterkloster Santa Maria de Chada in Chile aufgegeben.

Am 17. März 2023 wurde er für eine zweite Amtszeit erneut zum Abt gewählt.

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  1. Als Päpstlicher Kommissar der Kongregation des hl. Bernhard in Italien, zu der die Abtei São Bernardo gehört.

Daten:

Vest.: 2. Feb. 1983; Prof.: 26. Jan. 1984, 25. Jan. 1987; Sac.: 15. Dez. 1989; Abbas: el. 24. Feb. 2009, ben. 19. März 2009, res. Jan. 2015; Dev.: Pius Pater (Prolog RB 1).

Q.:

Comunicado: Eleição do Novo Abade. A Comunidade Cisterciense de São José do Rio Pardo.

Zitierempfehlung: Demartini, Paulo Celso, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 25.03.2023, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Demartini,_Paulo_Celso

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