Hauffstein, Fabian

Fabian Hauffstein

Fabian Hauffstein

Abt des Zisterzienserklosters Bredelar 1688–1693

* 1635 Arnsberg
† 11. April 1693

Franz Fabian Hauffstein (auch Hoffstein) aus Arnsberg legte 1657 in der Zisterzienserabtei Bredelar die Profess ab und wurde 1660 zum Priester geweiht. Wegen seiner Musikalität, er war Altsänger und Lautenist, wurde er zum Chorleiter (praeses chori musici) bestellt. Unter Abt Absalon Heuck war er Küchenmeister und dessen Sekretär, dann 1678 bis 1688 unter den Äbten Peter Focke und Laurentius Ulrich Kellner (Cellerar).

Am 10. Februar 1688 zum Abt gewählt, wurde er als erster der Bredelarer Äbte in einer feierlichen, musikalisch begleiteten Messe in der Klosterkirche durch den Kölner Generalvikar und Weihbischof Johann Heinrich Anethan in Gegenwart der Äbte von Hardehausen (Stephan Overgaer), Marienfeld (Bernhard Cuelmann) und Abdinghof (Pantaleon Mönnig OSB) am 8. Dezember 1688 infuliert. 1680 und in den folgenden Jahren ließ er die rückseitig der Abtei stehende Mauer errichten. Er starb am 11. April 1693. Nachfolger wurde Franz Stöver.

gge, Dez. 2019


Daten:

Prof.: 1657; Sac.: 1660; Abbas: el. 10. Feb. 1688, ben. 8. Dez. 1688.

Literatur:

Müller, Helmut: Das Bistum Paderborn 1: Die Zisterzienserabtei Bredelar (Germania Sacra. Dritte Folge 6), Berlin/Boston: De Gruyter, 2013, bes. S. 328. ISBN 978-3-11-027726-5 · Seibertz, Johann Suibert: Geschichte der Abtei Bredelar, in: Historisch-geographisch-statistisch-literarisches Jahrbuch für Westfalen und den Niederrhein, Band 1 (1817), S. 82–165, bes. 140–141 · Mörichen, Peter: Catalogus. Nomina reverendissimorum patrum ac fratrum continens qui ab anno 1600 in libero ac exempto monasterio beatae Mariae virginis de Bredelaria S. Cisterciensis ordinis professi sunt.

Normdaten:

· GSN: 070-00998-001

Zitierempfehlung: Hauffstein, Fabian, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 11.01.2020, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Hauffstein,_Fabian

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