Bixel, Nivard

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Nivard Bixel

Nivard Bixel

Abt des Zisterzienserklosters Walderbach 1768–1775

* 07. Nov. 1714 Donauwörth
† 13. Sept. 1775 Walderbach

Nivard Bixel, Taufname Adam, aus Donauwörth, studierte in Augsburg, Dillingen und Ingolstadt. Dem Beispiel seines älteren Bruders, der in die Zisterzienserabtei Salem eingetreten war, trat er in die Abtei Walderbach ein, legte 1736 die Profess ab und erhielt wie sein Bruder den hl. Nivard von Clairvaux zum Patron.

1739 zum Priester geweiht, unterrichtete er an der Klosterschule, wurde Novizenmeister, später Prior und Pfarrer in Rohrbach. Nach dem Tod des Abtes Gerhard Baumann wurde er am 13. Oktober 1768 zum Abt gewählt und leitete die Abtei sieben Jahre.

Er starb am 13. September 1775, nachts ein Uhr, an der „Herz-Windwassersucht“. Zum Nachfolger wurde Alberich Eisenhut gewählt, nach dessen Tod 1802 das Kloster säkularisiert wurde.

gge, März 2019


Daten:

Prof.: 1736; Sac.: 1739; Abbas: el. 13. Okt. 1768.

Literatur:

Müllpaur, Heinrich: Der durch Gott vollkommne, nun aber in Gott ruhende Hochwürdige in Gott, Hochedelgebohrne Herr, Herr Nivard, des hochlöblichen Klosters Walderbach aus dem befreyten Cisterzerorden würdigster Abt …. Regensburg: Englerth, [1775] (Leichenrede) [1].

Zitierempfehlung: Bixel, Nivard, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 23.3.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Bixel,_Nivard