Briand, Hervé

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Hervé Briand

Hervé Briand OCSO

7. Abt des Klosters Acey 1986–2002

* 14. Jan. 1927 Réguiny, Bretagne
† 26. Aug. 2018 Vitreux, Jura

Hervé Briand, Taufname Henri, trat am 2. September 1949 in die nahe seinem Heimatort Réguiny gelegene Zisterzienserabtei strengerer Observanz Timadeuc ein und legte dort an Allerheiligen 1951 die Profess ab. 1955 wurde er zum Priester geweiht. Von 1960 bis 1962 studierte er Bibelwissenschaften am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom. In den Jahren danach organisierte er die Ausbildung der Novizen und Novizinnen der französischen Klöster.

1984 in der Nachfolge des Abtes Sébastien Delacommune zum kommissarischen Oberen der Abtei Acey in französischen Jura ernannt, wurde er dort 1986 zum Abt gewählt. Unter seiner geistlichen Leitung (kurze fast tägliche Predigten, wesentliche Kapitel), wurden die Liturgie erneuert, das Kloster fast vollständig renoviert und die Umgebung umgestaltet. Auch für die Förderung des geistigen Erbes der Zisterzienser (Patrimonium cisterciense) war er tätig.

Nach seinem altersbedingten Rücktritt 2002 war er weiter als Autor tätig und tat Dienst als Pförtner, bis er im Frühjahr 2018 in die Krankenstation des Klosters umziehen musste, wo er am 26. August 2018 starb.

gge, Sep. 2018


Daten:

Prof.: 1. Nov. 1951; Sac.: 1955.

Werke:

Hervé Briand, Gaëtane De Briey: Vivre de la spiritualité cistercienne (Gebete und Meditationen). Signe, 2010, ISBN 978-2-7468-2433-1.

Literatur:

Todesmitteilung, Nekrolog.

Zitierempfehlung: Briand, Hervé, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 12.9.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Briand,_Herv%C3%A9