Brunnenmaier, Philipp

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Philipp Brunnenmaier

Philipp Brunnenmaier

Zisterzienser der Abtei Aldersbach; Stadtpfarrer in Mindelheim

* 15. März 1769 Schwaibach, Bad Birnbach
06. Nov. 1823 Mindelheim

Philipp Brunnenmaier, Taufname Josef, aus Schwaibach, Pfarrei Birnbach im Bistum Passau, trat mit 20 Jahren in die Zisterzienserabtei Aldersbach ein und wurde am 25. Mai 1793 zum Priester geweiht.

Im Kloster bereits als Lehrer verwendet, kam er nach dessen Auflösung 1803 als Gymnasialprofessor nach Straubing und wurde im folgenden Jahr Rektor des Gymnasiums. 1807 rückte er als Professor in die Klasse der Philosophie vor und wurde zwei Jahre später Rektor der Studienanstalt in Dillingen, dann an Benedikt von Hollands Stelle Rektor derselben Anstalt und Direktor des Seminars, außerdem Professor der Philosophie in Neuburg an der Donau.

1814 gab er das Lehramt auf, um die Stadtpfarrei Mindelheim zu übernehmen[1], deren Geschichte er 1821 in Druck gab (566 Seiten). In diesem Amt starb er am 6. November 1823.

gge, Sep. 2019

  1. Es war damals übliche Praxis, Staatsbedienstete vor Erreichen der Pensionsberechtigung in den kirchlichen Dienst ’abzuschieben’.

Daten:

Sac.: 25. Mai 1793.

Werke:

Geschichte der Stadt Mindelheim. Mindelheim 1821.

Literatur:

Scheglmann, Alfons Maria: Geschichte der Säkularisation im rechtsrheinischen Bayern, Band 3: Die Säkularisation in den 1803 definitiv bayerisch gewesenen oder gewordenen Gebieten. 2. Teil: Die Säkularisation der Zisterzienserabteien, Prämonstratenserabteien, Augustinerchorherrenpropsteien, der übrigen im Jahre 1803 gefallenen Männerklöster und des Doppelklosters Altomünster. Regenburg: J. Habbel, 1908, S. 25.

Zitierempfehlung: Brunnenmaier, Philipp, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 17.10.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Brunnenmaier,_Philipp