Dinkelbach, Mirjam

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Mirjam Dinkelbach

Mirjam Dinkelbach OCist

2. Äbtissin der Zisterzienserinnenabtei Marienkron, Mönchhof, 2001–2011

* 10. Jan. 1959 Mülheim a. d. Ruhr

Miriam Dinkelbach, Taufname Margot Christine, geboren am 10. Januar 1959 in Mülheim an der Ruhr, machte 1977 in Düsseldorf das Abitur und studierte bis 1983 Theologie in Münster und an der Benediktinerhochschule Hagia Maria Sion in Jerusalem (Freisemester Jerusalem Studienjahr 1979/80). 1983 erhielt sie ihr Diplom in Theologie an der Universität Münster.

1985 trat sie in Marienkron ein, wo sie am 14. August 1986 die Profess ablegte. Am 7. Oktober 2001 wurde sie zur Äbtissin gewählt und am 8. Dezember benediziert. Wegen einer seltenen Nebennierenerkrankung (Morbus Cushing) legte sie ihr Amt zum 3. Februar 2011 nieder.

Sie ist Mitglied des Netzwerkes Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen e. V., deren Regionalgruppe Wien-Marienkron sie 2008 mitgründete. Sie ist außerdem Ansprechpartnerin der im Januar 2013 im Kloster Marienkron eingerichteten Kontaktstelle für die Don-Bosco-Aktion Österreich, „Jugend Eine Welt“.

2010 wurde sie durch den Großprior der österreichischen Statthalterei, Erzbischof Alois Kothgasser SDB, als Komturdame mit Stern in den Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem aufgenommen.

Von 2003 bis 2007 hatte sie regelmäßig Beiträge in der KirchenZeitung des Bistums Linz (Rubrik Leib und Seele).

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Daten:

Vest.: 14. Aug. 1985; Prof.: 14. Aug. 1986; Abbatissa: el. 7. Okt. 2001, ben. 8. Dez. 2001, res. 3. Feb. 2011; In Sinu Patris – Im Schoß des Vaters (Joh 1, 18).

Literatur:

„Es ist ein Leben wie im Kartenhaus“, KirchenZeitung v. 24.09.2013.

Zitierempfehlung: Dinkelbach, Mirjam, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 8.12.2015, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Dinkelbach,_Mirjam