Edelbauer, Alfred

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Alfred EdelbauerOCist

Alfred Edelbauer OCist

Zisterzienser von Lilienfeld; Professor in Heiligenkreuz

* 19. Aug. 1867 Hohenfurt, Böhmen
† 19. Juni 1917 Karlsbad

Der Sohn eines Maurers aus der Stadt Hohenfurt trat am 24. Aug. 1888 in das Stift Lilienfeld ein, studierte nach seinem Noviziat in Heiligenkreuz und wurde am 16. Juli 1893 in St. Pölten zum Priester geweiht. Neun Jahre danach (1902) kam er nach Heiligenkreuz als Dozent für Fundamental- und Pastoraltheologie. 1904 wurde er auch zum Klerikerpräfekt ernannt, bis er 1912 Heiligenkreuz verließ, um in Lilienfeld Prior und Stiftspfarrer zu werden. Er blieb Prior bis zu seinem Tod am 19. Juni 1917 in Karlsbad, wo er auf Kur weilte.

Matthäus Kurz verabschiedete seinen Vorgänger Edelbauer mit einem Regelwort über die achte Stufe der Demut: si nihil agat, nisi quod communis monasterii regula vel maiorum cohortantur exempla (RB 7,55: Auf der achten Stufe der Demut tut der Mönch nur, wozu die gemeinsame Regel des Klosters und das Beispiel der Ältern mahnen. Gedenkbuch, Bd. 1, S. 123.)

Alkuin Schachenmayr


Quelle:

Müller, Professbuch, Nr. 1743

Daten:

Vest.: 24. Aug. 1888; Prof.: 26. Aug. 1889, 26. Dez. 1892; Sac.: 16. Juli 1893 (Bf. Coloman Belopotocka).

Werke:

Führer durch Lilienfeld und Umgebung. Herausgegeben anlässlich des 700jährigen Jubiläums des Stiftes Lilienfeld. Lilienfeld: Selbstverlag, 1902

Normdaten:

GND: 132868040 · BEACON-Findbuch

Zitierempfehlung: Edelbauer, Alfred, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 1.3.2013, URL: http://www.biocist.org/wiki/Edelbauer,_Alfred