Ewald Fuchs OCist
Prior-Administrator von Osek-Rosenthal 1970–1972
* 28. Dez. 1906 Parchen, Böhmen
† 11. Okt. 1985 Rosenthal, Landkreis Bautzen
Ewald Fuchs, Taufname Emil trat am 5. August 1926 in das Zisterzienserkloster Ossegg (Osek) ein und legte nach absolviertem Noviziat am 6. August 1927 seine zeitliche Gelübde ab. Nach Abschluss seines Theologiestudiums wurde er am 28. Juni 1931 in Prag zum Priester geweiht.
Von Januar 1941 bis November 1945 war er Pfarrer von Klostergrab (Hrob) bei Ossegg. Nach der Vertreibung der deutschen Mönche nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er Hausgeistlicher in Arnsdorf und 1947 Seelsorger und Beichtvater des Klosters Marienstern in der Lausitz.
Von 1970 bis Oktober 1972 leitete er als Prior-Administrator die im Exil in Rosenthal lebenden Mitglieder des Ossegger Klosters. Am 27. Oktober 1972 trat Gerhard Hälbig seine Nachfolge an. P. Ewald wohnte bis zu seinem Tod 1985 im Kloster Rosenthal.
Nivárd Tibor Halász, Sep. 2026
Daten:
Prof.: simpl. 6. Aug. 1927; Sac.: 28. Juni 1931.Quelle:
Nachruf.Vorlage:Page.name: FUCHS, Ewald OCist – Biographia Cisterciensis
