Götz, Karl

Karl Götz

Karl Götz

Zisterzienser der Abtei Ossegg, Theologieprofessor; Rektor des St. Bernardskollegs Prag

* 1713 Karlsbad, Böhmen
† 27. Juni 1759

Karl Götz (ältere Schreibweise: Carl), Taufname Josef, wurde 1713 in Karlsbad (tschechisch Karlovy Vary) in Böhmen geboren. Er begann das Noviziat in der Zisterzienserabtei Ossegg (Osek) am 25. November 1733, legte die Profess am 8. Dezember 1734 ab und absolvierte das Theologiestudium im St. Bernhardskolleg in Prag. Am 25. Mai 1743 feierte er seine Primiz.

1746 wurde er Lektor der Moraltheologie am theologischen Hausstudium der Abtei. 1747 lehrte er Philosophie und 1755 Theologie im erzbischöflichen Seminar in Prag. Von 1751 bis 1753 war er Subprior im Kloster. 1759 wurde er Rektor des St. Bernardskolleg, starb aber schon am 27. Juni 1759 und wurde in Königsaal begraben. Zu seinem Nachfolger wurde Xaver Freisauf aus Sedletz berufen.

1755 unternahm er gemeinsam mit seinem Mitbruder Stephan Schenk eine Reise nach Maria Einsiedeln in der Schweiz, deren von Schenk verfasste Beschreibung 1904 in der Cistercienser Chronik erschien.[1]

gge, Jan. 2026

  1. Helbling, Meinrad/Schenk, Stephan (ed.): Eine Reise nach Einsiedeln im Jahre 1755, in: Cistercienser Chronik 16 (1904), S. 10–18, 56–61, 85–90, 175–182.

Daten:

Vest.: 25. Nov. 1733; Prof.: 8. Dez. 1734; Prim.: 25. Mai 1743.

Literatur:

Album Ossecense; oder, Verzeichnis der Mitglieder des Cistercienser-Stiftes Ossegg vom Jahre 1645-1896. Anlaesslich des siebenhundertjaehrigen Gruendungs-Jubliaeums zusammengestellt von einem Capitularen dieses Stiftes. Verlag des Cistercienser-Stiftes Ossegg, 1896, S. 68–69 · Bredl, Sigismund: Die Superioren und Rectoren des St. Bernards-Colleg's vom Jahre 1662 bis 1785, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige 15 (1894), S. 90–94.

Zitierempfehlung: Götz, Karl, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 10.01.2026, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/G%C3%B6tz,_Karl

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