Jansen, Klaus

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Klaus Jansen OCSO

Klaus Jansen OCSO

4. Abt von Engelszell 1983–1989

* 31. März 1922 Neuss
09. Feb. 2008 Mariawald

Heinrich Jansen, der den Zweiten Weltkrieg als Soldat mitgemacht hatte, war von 1949 bis 1956 Küster an St. Marien in Neuss und trat dann in das Trappistenkloster Mariawald ein, wo er den Ordensnamen Klaus Maria (Nikolaus von Flüe) erhielt. Nach dem Studium in Rom (1963–1967) und der Priesterweihe feierte er am 4. September 1966 in St. Marien seine Heimatprimiz.

Nach dem Rücktritt von Abt Willibald Knoll wurde er im November 1982 zum Apostolischen Administrator des Stiftes Engelszell in Oberösterreich bestellt und im März 1983 für sechs Jahre zum Abt gewählt. (Sein Bruder Walter Jansen (1923–2004) wurde am 19. Mai des selben Jahres zum Weihbischof in Köln ernannt.) In seine Amtszeit fielen umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Stiftsgebäuden. Abt Jansen baute das Stift Engelszell zu einem geistlichen Zentrum der Diözese Linz aus und war ein im gesamten deutschsprachigen Raum sehr gefragter Exerzitienmeister und geistlicher Begleiter.

Nach seiner Emeritierung Ende Januar 1989 lange in der Wallfahrtsseelsorge in Kevelaer tätig, verbrachte Jansen die letzten Jahre in Mariawald. Dort starb er am 9. Februar 2008 und wurde auf dem Abteifriedhof beigesetzt.

Er war außerdem Konsistorialrat der Diözese Linz und Bischöflicher Kommissär der Redemptoristinnen in Ried.

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Daten:

Cand.: 9. Okt. 1956; Vest.: 20. Aug. 1958; Prof.: 20. Aug. 1960, 20. Aug. 1963; Sac.: 20. Aug. 1966 (Nuntius Corrado Bafile); Abbas: el. 23. März 1983, ben. 14. April 1983 (BF. Maximilian Aichern OSB), res. 1989.

Literatur:

Pfarrnachrichten St. Marien, Neuss · Pömer, Karl; Wiesner, Eduard: Stift Engelszell, ein bayerisch-österreichisches Grenzkloster. Wernstein: Wiesner, 1993, S. 254–258.

Zitierempfehlung: Jansen, Klaus, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 27.3.2017, URL: http://www.biocist.org/wiki/Jansen,_Klaus