Nivard Köstler
Zisterzienser des Stiftes Ossegg; Propst in Marienthal 1874–1888
* 8. Aug. 1836 Eger [Cheb]
† 5. Nov. 1888 Ossegg [Osek]
Nivard Köstler, Taufname Johann, geboren in Eger am 8. August 1836, besuchte das Gymnasium seiner Heimatstadt und trat am 25. September 1855 in das Zisterzienserstift Ossegg ein. Am 26. September 1858 legte er die Ordensgelübde ab, studierte Theologie in Leitmeritz und Innsbruck und feierte am 15. August 1860 seine erste hl. Messe.
Er bekleidete folgende Ämter: Concionator (Prediger) und Lector sacrae scripturae 1860 bis 1863, Sakristan vom 16. Februar 1864 bis 1869, Novizenmeister 1866 bis 1869, Abt- und Vikariatssekretär und Archivar vom 6. Oktober 1869 bis 1874 und schließlich anstelle Wendelin Müllers Propst[1] im Zisterzienserinnenkloster St. Marienthal in Sachsen vom 20. Januar 1874 bis zum 27. Januar 1888 (Nachfolger: Nicolaus Braungarten).
Er starb am 5. November 1888 im Stift Ossegg an den Folgen eines Schlaganfalls.[2]
gge, Nov. 2025
- ↑ Der Propst war zum einen für die wirtschaftlichen, finanziellen und juristischen Angelegenheiten des Klosters verantwortlich, zum anderen stand er den Gottesdiensten für die Klosterfrauen vor. Unterstützt wurde er dabei vo einem oder mehreren Kaplänen.
- ↑ Sein Kaplan P. Justin Wilt starb nur wenige Tage später, am 12. November 1888, erst 28 Jahre alt.
Daten:
Vest.: 25. Sep. 1855; Prof.: 26. Sep. 1858; Prim.: 15. Aug. 1860.Literatur:
Album Ossecense; oder, Verzeichnis der Mitglieder des Cistercienser-Stiftes Ossegg vom Jahre 1645-1896. Anlaesslich des siebenhundertjaehrigen Gruendungs-Jubliaeums zusammengestellt von einem Capitularen dieses Stiftes. Verlag des Cistercienser-Stiftes Ossegg, 1896, S. 145, Nr. 330 · Cistercienser Chronik 1 (1888), S. 19 (Todtentafel).Vorlage:Page.name: KÖSTLER, Nivard OCist (1836–1888) – Biographia Cisterciensis
