Küpper, Robert

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Robert Küpper

Robert Küpper

Rupertus Cupperus

Abt des Klosters Heisterbach 1688–1692

† 21. Jan. 1701 Himmerod

Robert Küpper, aus Bonn, war Pfarrer in Flerzheim (1678, 1685 und 1688 urkundlich erwähnt) als er am 29. Juli 1688 zum Abt von Heisterbach gewählt wurde. 1692 zum Kanonikus gewählt, trat er am 25. August 1692 als Abt zurück. Er starb am 21. Januar 1701 („Hac die Asthmate extincuitus“), wohl in Himmerod, wo er als Lektor tätig war, denn das Memorienbuch sagt, dass er dort begraben wurde („Himmerodii Sepultus“).

Während seiner Amtszeit kam der Pfälzische Erbfolgekrieg bis ins Rheinland und legte einige umliegende Dörfer und mit ihnen viel Klostergut in Asche. Die Rechnungs- und Lagerbücher der Herrschaftsverwaltungen Flerzheim und Neukirchen hatte Abt Robert in den Heisterbacherhof nach Bonn bringen lassen, wo sie im Juli 1689, als die Truppen des brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III. die Stadt beschossen, mit dem Gebäude verbrannten. Erst Abt Ferdinand Hartmann (reg. 1704–1728) ließ sie nach den Aussagen der Beteiligten mühsam wiederherstellen.

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Literatur:

Memorienbuch der Abtei Heisterbach · Schmitz, Ferdinand: Urkundenbuch der Abtei Heisterbach, Bonn 1908.

Zitierempfehlung: Küpper, Robert, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 24.3.2014, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/K%C3%BCpper,_Robert