Kansy, Ubald

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Ubald Kansy OCist
(Foto: Bistum Dresden-Meißen)

Ubald Maria Kansy OCist

Prior des Klosters Osek-Rosenthal in der Lausitz

* 8. Okt. 1940 Kreuzburg, Oberschlesien
† 8. Dez. 2006

Peter Kansy studierte Theologie in Erfurt, trat in das Prie­ster­seminar auf der Huysburg ein und wurde 1964 in Rostock zum Priester geweiht. Nach drei Kaplansjahren in Parchim in Mecklenburg trat er 1966 als erster Kandidat nach dem Krieg bei den Zisterziensern von Osek ein, die damals in St. Marienstern wohnten.

1970 wurde er zum Administrator der Wallfahrtskirche Rosenthal bestellt und übernahm dort die Seelsorge. 1975 zog er mit seinen Mitbrüdern endgültig in die Administratur des Wallfahrtsortes Rosenthal, die nun als Kloster für den Konvent von Osek eingeweiht wurde. Seit 1976 war Kansy Prior der Gemeinschaft und versah jahrelang das Amt des Pater Immediat der Zisterzienserinnenklöster Marienthal und Marienstern. Nach der Wiedererrichtung des Klosters Porta Coeli bei Brünn, kümmerte sich Kansy dort als Propst um den Wiederaufbau der Gebäude und um die kleine Gemeinschaft der Schwestern.

Im Juni 2006 erkrankte Kansy schwer und starb im Dezember d.J. Nach einem Requiem in der Wallfahrtskirche Rosenthal wurde er am 14. Dezember auf dem Friedhof von Ralbitz beigesetzt.

gge


Daten:

Vest.: 3. Sep. 1966; Prof.: 4. Sep. 1967; Sac.: 1. Juli 1964 (Rostock).

Q.:

Nachruf

Zitierempfehlung: Kansy, Ubald, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 18.8.2012, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Kansy,_Ubald