O’Connor, Philip

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Philip O’Connor

Philip O’Connor

7. Abt von New Melleray 1954–1964

* 1919 Galesburg, Illinois
† 7. Feb 1998

Philip O’Connor, geboren 1919 in Galesburg, Illinois, besuchte das St. Ambrose College in Davenport und trat im Dezember 1941 in die Zisterzienserabtei New Melleray in Iowa ein. Dort legte er am 2. Juli 1944, noch unter Abt Bruno Ryan, die Profess ab. Drei Jahre später wurde er von Erzbischof Henry Pohlman von Dubuque zum Priester geweiht und legte im selben Jahr die feierliche Profess ab. Unter Abt Eugene Martin war er Subprior und unter Abt Vincent Daly Prior.

Im Juli 1954 unter dem Vorsitz von Vaterabt Celsus O’Connell von Mount Melleray als Nachfolger des verstorbenen Vincent Daly zum mit 35 Jahren bis dahin jüngsten Abt der Abteigeschichte gewählt, wurde er am 1. August von Koadjutor-Erzbischof Leo Binz benediziert. Assistenten waren die Äbte Celsus O’Donnell von Mount Melleray und James Fox von Gethsemani. Die Predigt hielt Bischof William Cousins aus O’Connors Heimatdiözese Peoria.

Nach zehn Jahren im Amt legte Abt Philip aus persönlichen Gründen den Abtstab im Februar 1964 nieder (Nachfolger: Matthias Kerndt). Er starb 1998 und wurde auf dem Klosterfriedhof beerdigt.

gge, Jan. 2019


Daten:

Prof.: 2. Juli 1944, 1947; Sac.: 1947; Abbas: el. 24. (?) Juli 1954, ben. 1. Aug. 1954, res. Feb. 1964.

Literatur:

Catholic News Service, Newsfeeds, 26. Juli 1954, 2 August 1954, 28. Februar 1964 · Catholic Transcript, 5. März 1964.

Zitierempfehlung: O’Connor, Philip, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 1.2.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/O%E2%80%99Connor,_Philip