São José do Rio Pardo

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Nossa Senhora de São Bernardo

BMV de Sancto Bernardo
Ort: São José do Rio Pardo, São Paolo, Brasilien
Observanz: OCist
gegründet: 22. Februar 1943
Tochterklöster: Chada (2000–?)

Zisterzienserabtei der gewöhnlichen Observanz (OCist) in São José do Rio Pardo, São Paolo, Brasilien.

Geschichte

Die Gründung der Abtei geht zurück auf den deutschen Zisterzienser Alfons Heun OCist, Abt des von den Nazis geschlossenen Klosters Hardehausen, der 1939 als Seelsorger der Schwestern von der Congregatio Jesu (IBMV, Englische Fräulein) nach São José do Rio Pardo kam. Hier ließ Heun eine Kirche zu Ehren des hl. Rochus von Montpellier (São Roque) erbauen, der von den überwiegend italienischstämmigen Einwanderern als Nothelfer gegen das Gelbfieber angerufen wurde.

Mit Reskript der Religiosenkongregation vom 22. Februar 1943 und Erlass des Generalabts vom 25. Februar 1943 wurde das Kloster São Bernardo kanonisch errichtet und erhielt das Recht, ein eigenes Noviziat zu führen. Aus Beschluss der Ordensleitung von 1947 wurde das Kloster 1949 der italienischen Zisterzienserkongregation San Bernardi in Italia übergeben, zu der es bis heute gehört. Am 10. September 1996 erhob das Kongregationskapitel São Bernardo zur Abtei. Am 5. Dezember 1996 wurde Orani Tempesta, Prior seit 1984, zum ersten Abt gewählt und zehn Tage später feierlich benediziert.

Äbte

01. Orani João Tempesta 1996–1997 dann Bischof
02. Edmilson Amador Caetano 1997–2008 dann Bischof
03. Paulo Celso Demartini 2009–2015
04. Hélio Porto 2015–2018 el. 23. Jan. 2015, res. 2. März 2018
José de Jesus Lamas Lizárraga 2018–2019 Prior-Administrator

Zitierempfehlung: São José do Rio Pardo, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 4.3.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/S%C3%A3o_Jos%C3%A9_do_Rio_Pardo