Söltl, Engelbert

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Engelbert Söltl

Engelbert Söltl

Abt des Klosters Walderbach 1735–1752

* 29. Sep. 1696 Neuburg vor dem Wald
03. April 1770 Walderbach

Engelbert Söltl aus Neuburg vor dem Wald besuchte das Gymnasium in Regensburg und legte am 25. Oktober 1716 in der Zisterzienserabtei Walderbach die Profess ab. Er war Novizenmeister und Subprior und wurde am 9. Mai 1735 als Nachfolger des verstorbenen Gerhard Schütz zum Abt der Zisterzienserabtei Walderbach gewählt.

Er ließ den Kreuzweg in die Klosterkirche einführen und Chorraum und Konvent barock ausgestalten. Den Kirchturm erneuerte er mit einer Glocke, für die Sakristei schaffte er ein gesticktes Ornat an. 1738 reiste er mit Abt Eugen Schmid von Waldsassen zum Generalkapitel nach Cîteaux und gründete im selben Jahr die Bruderschaft vom hl. Joseph für einen glücklichen Tod. 1743 feierte die Abtei ihr 600-jähriges Bestehen.

Am 25. September 1752 legte Abt Engelbert seine Würde freiwillig nieder. Das Chronogramm in seiner Grabinschrift auf dem Epitaph ergibt als Sterbejahr 1770. Sein Nachfolger als Abt war Gerhard Baumann.

gge, März 2019


Daten:

Prof.: 25. Okt. 1716; Abbas: el. 9. Mai 1735, res. 25. Sep. 1752.

Literatur:

Chur-bayrisch-geistlicher Calender: auf das Jahr 1758, S. 337 · Kalender für katholische Christen0, Band 37, Seidel, 1877, S. 73 · Totenrotel.

Zitierempfehlung: Söltl, Engelbert, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 24.3.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/S%C3%B6ltl,_Engelbert