Dominik Schiel OCist
Zisterzienser des Stiftes Ossegg/Osek; Autor
* 6. Okt. 1876 Lobenstein [Úvalno]
† 18. März 1916 Osek
Dominik Schiel, Taufname Karl, geboren am 6. Oktober 1876 in Lobenstein in österreichisch Schlesien (zwischen Troppau [Opava] und Jägerndorf [Krnov]), studierte in Kremsier, Olmütz und Leitmeritz und trat 1898 in das Zisterzienserstift Ossegg [Osek] ein.
1901 zum Priester geweiht, wirkte er als Katechet und Kaplan in Marienstern in Sachsen, dann in Osseg, Bruch und Maria-Ratschitz. 1914 wurde er krankheitshalber in das Stift zurückberufen, wo er am 18. März 1916 starb.
Wir haben von ihm einen Aufsatz über den Ossegger Abt Laurentius Scipio: »Ein Zisterzienserabt als Sozialpolitiker«.
gge, Nov. 2025
Daten:
Vest.: 10. Okt. 1898; Sac.: 1901.Werke:
Ein Zisterzienserabt als Sozialpolitiker, in: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Deutschen in Böhmen 58 (1920) 15–38 und in: Cistercienser Chronik 28 (1916), p. 25–30, 62–65.Literatur:
Zeitschrift für Geschichte und Kulturgeschichte Schlesiens. 14./15. Jahrgang. 1919/1920, S. 197.Vorlage:Page.name: SCHIEL, Dominik OCist (1876–1916) – Biographia Cisterciensis
