Simon, Gabriel

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Gabriel Simon

Gabriel Simon

letzter Abt von Boneffe 1776–1805

* 1741 Fleurus
† 16. Okt. 1805

Gabriel Simon, geboren 1741 in Fleurus, erhielt seine Schulbildung bei den Rekollekten in Fleurus und studierte in Löwen; als Subprior zum Abt gewählt am 9. Juli 1776 und am 21. September ernannt. Am 6. Juli 1786 wurde er Generalvisitator der belgischen Klöster. Generalabt Trouvé übertrug ihm 1787 seine Rechte über die Klöster der österreichischen Niederlande (Zakar, Regelungen, 259).

Das Kloster Boneffe wurde 1797 aufgelöst. Abt Simon verweigerte den Eid auf die Zivilverfassung für den Klerus, wurde deswegen im November 1798 verhaftet und in Namur inhaftiert; wegen Krankheit später mit seinem Mitbruder Lecocq in das Spital St. Jacques transferiert.

Gestorben am 16. Oktober 1805.

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Literatur:

Van Doninck, Benedictus: Mittheilungen über unsere Klöster und Ordensbrüder in Belgien zu Ende des 18. Jahrhunderts. CistC 10 (1898), S. 225–232, 265–272, 321–328; 11 (1899), S. 8–14, 37–46, 75–81, 107–109, 143–148, 176–180, 207–210, hier: CistC 11 (1899), S. 40.

Zitierempfehlung: Simon, Gabriel, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 5.5.2016, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Simon,_Gabriel