Vernois, Jean-Marie

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Jean-Marie Vernois de Montjournal

Jean-Marie Vernois de Montjournal

43. Abt der Primarabtei La Ferté 1710–1725

* 03. März 1663 Moulins
† 28. Dez. 1725 La Ferté-sur-Grosne

Jean-Marie Vernois de Montjournal wurde 1663 in Moulins als Sohn des Präsidenten der Steuerkammer (Cour des Aides) François Vernois de Montjournal und seiner Frau Françoise Hallier geboren.[1] Er wurde Mönch der Zisterzienserabtei La Ferté und später von der Pariser Fakultät zum Doktor der Theologie promoviert. Zunächst lehrte er Philosophie in La Ferté, dann mehrere Jahre am Collège Saint-Bernard in Paris.

Am 28. Mai 1708 vom König zum Abt von Saint-Sulpice im Bistum Belley ernannt, wurde er noch vor Erhalt der päpstlichen Bullen und bevor er die Abtei in Besitz nehmen konnte, als Nachfolger des verstorbenen Claude Petit zum Abt von La Ferté gewählt (14. März 1710). Von König und Papst bestätigt, erhielt er am 21. September 1710 von Bischof Henri-Félix de Tassi von Chalon-sur-Saône in der Abteikirche von La Ferté die Benediktion. Assistenten waren die Äbte Joseph Caron von Pontigny und Lazare Languet von Saint Sulpice, ehemaliger Prior von La Ferté.

Er starb am 28. Dezember 1728 plötzlich und unerwartet an einem Schlaganfall und wurde im Kapitelsaal begraben. Ihm folgte der Prior Jean-Charles Descrivieux.

gge, Feb. 2019

  1. Ein Pierre Vernoy de Montjournal (* 17. November 1736; † 1. Juni 1794), Kanoniker in Moulins, kam während der Revolution auf dem Gefängnisschiff Deux-Associés ums Leben und wurde 1995 mit den 64 „Märtyrern von Rochefort“ seliggesprochen.

Daten:

Abbas: el. 14. März 1710, ben. 21. Sep. 1710.

Literatur:

Gallia Christiana IV (1728), Sp. 1029 · King, Archdale Arthur: Cîteaux and her elder daughters. London: Burns & Oates, 1954, S. 140.

Zitierempfehlung: Vernois, Jean-Marie, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 27.2.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Vernois,_Jean-Marie