Zurgilgen, Josef

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Josef Zurgilgen

Josef Zurgilgen

Abt des Zisterzienserklosters St. Urban 1701–1706

~ 23. Dez. 1656 Luzern
03. Aug. 1706 St. Urban

Josef Zurgilgen (zur Gilgen), Taufname Josef Christof, wurde am 23. Dezember 1656 als Sohn des Kleinrats und Schultheissen Aurelian Zurgilgen (1630–1696) und der Anna Maria Mohr in Luzern getauft. Sein Bruder Kaspar Zurgilgen wurde Chorherr in Beromünster, der Bruder Bonifatius (Franz Rudolf) Zurgilgen wurde 1707 Fürstabt in Pfäfers.

Er besuchte von 1668 bis 1675 das Jesuitenkollegium in Luzern, legte am 10. Mai 1676 in der Abtei St. Urban die Profess ab und wurde 22. März 1680 zum Priester geweiht. Die Wahl zum Abt erfolgte am 9. Juli 1701, die Benediktion am 7. November 1701.

Abt Zurgilgen ließ in der (alten) Abteikirche das prunkvolle barocke Chorgestühl einbauen und im Südosten des Klosterareals ein Krankenhaus errichten.

gge, Dez. 2018


Daten:

Prof.: 10. Mai 1676 ; Sac.: 22. März 1680; Abbas: el. 9. Juli 1701, ben. 7. Nov. 1701.

Literatur:

St. Urban, in: Helvetia Sacra III/3, S. 419 (Hans Wicki) · Häfliger, Alois (Hrsg.): Sankt Urban 1194–1994. Ein ehemaliges Zisterzienserkloster. Bern: Benteli, 1994.

Zitierempfehlung: Zurgilgen, Josef, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 22.12.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Zurgilgen,_Josef