Zwiebelhofer, August

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

August Zwiebelhofer

August Zwiebelhofer

42. und letzter Abt des Zisterzienserklosters Tennenbach 1803–1806

~ 26. Juni 1749 Rastatt
† 22. März 1806

August Zwiebelhofer aus Rastatt war ein Sohn des Kaufmanns Franz Carl Zwibelhoffer und seiner Frau Maria Theresia Weiß. Sein Großvater Anton Zwiefelhofer war aus Böhmen nach Rastatt gekommen. Augusts jüngerer Bruder Othmar Zwiebelhofer (1759–1826) war Prior des Benediktinerklosters Ettenheimmünster bei Lahr.

P. August war von 1787 bis 1793 Beichtvater (confessarius) im Kloster Lichtenthal in Baden-Baden, dann in selber Position im Kloster Wald. Von dort wurde er nach dem Tod seines Vorgängers Karl Caspar († 15. Aug. 1803) am 17. August 1803 zum Abt des Klosters Tennenbach gewählt. Die Benediktion erhielt er am 29. September 1803 durch den Konstanzer Weihbischof Graf von Bissingen. Abt Zwiebelhofer blieb nur drei Jahre im Amt; er starb schon am 22. März 1896. Eine Neuwahl wurde nicht mehr zugelassen.

Die Aufhebung und Zerstörung seines Klosters erlebte Zwiebelhofer nicht mehr. Seine Grabinschrift an der Außenwand der sog. Tennenbacher Kapelle lautet: „Ein Mann voll Eifer für das Gute. Wohl ihm, dass er schon ruhte, Denn nach einem Mondeslauf Hob man alle Klöster auf.“

gge, Dez. 2018


Daten:

Abbas: el. 17. Aug. 1803, ben. 29. Sep. 1803.

Literatur:

Mezler, Gallus: Monumenta monastica, in: Freiburger Diözesan-Archiv 15 (1882), S. 237.

Zitierempfehlung: Zwiebelhofer, August, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 6.12.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Zwiebelhofer,_August