Nivard Posch
Subprior der Zisterzienserabtei Stams; Pfarrer in Mais
* 1819 Imst
† 18. Okt. 1889 Stams
Nivard Posch, geboren 1819 in Imst im Oberinntal, absolvierte das Gymnasium in Hall, begann das Theologiestudium in Brixen und trat dann in das Zisterzienserstift Stams ein.
Nach der Priesterweihe war er in der Seelsorge tätig, zunächst in Seefeld, dann in Mais, wo er 24 Jahre wirkte, zuerst als Kooperator, die letzten acht Jahre als Pfarrer. Hier wurde er 1871 von Kaiser Franz Joseph mit dem Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens ausgezeichnet. Wegen Krankheit musste er 1876 die Seelsorge aufgeben und nach Stams zurückkehren, wo er bis zu seinem Tod das Amt des Subpriors bekleidete.
Er starb am 18. Oktober 1889 infolge eines Halsleidens. Der Nachruf charakterisiert ihn als geistreichen und heiteren Mann, beliebt und angesehen bei seinen Pfarrangehörigen.
gge, März 2026
Literatur:
Todtentafel, in Cistercienser Chronik Nr. 11, 2. Jahrgang, 1. Januar 1890, S. 16.Vorlage:Page.name: POSCH, Nivard OCist (1819–1889) – Biographia Cisterciensis
