Stephan Steffen OCist
Zisterzienser der Abtei Marienstatt; Bibliothekar, Heimatforscher, Autor
* 2. Jan. 1875 Wissen/Sieg
† 28. Feb. 1929 ebenda
Stephan Steffen, Taufname Richard, geboren 1875 in Wissen an der Sieg, wurde am 17. Mai 1894 Novize in der Zisterzienserabtei Marienstatt; am 1. Juni 1895 legte er die zeitliche Profess ab und wurde am 4. August 1899 zum Priester geweiht.
Im Kloster war er u.a. als Kaplan (1900–1905), Gastmeister und Bibliothekar (1920–1925) tätig. Er ist Verfasser zahlreicher heimatkundlicher und ordensgeschichtlicher Aufsätze, u.a. für den Westerwälder Heimatkalender und die Westerwälder Zeitung (Übersicht in der Cistercienser Chronik 119). Als Seelsorger in mehreren Westerwälder Pfarreien, erforschte er dort vorhandene Kirchenbücher und wertete diese für Ahnentafeln aus. Er starb 1929 während eines Krankenhausaufenthaltes in Wissen und wurde in Marienstatt beerdigt.
gge, Feb. 2026
Daten:
Vest.: 17. Mai 1894; Prof.: 1. Juni 1895; Sac.: 4. Aug. 1899.Werke:
Aus den Jagdgründen der Heimat, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 63 (2020), S. 306–309.Literatur:
Deutsches Biographisches Archiv (DBA) · Renkhoff, Otto: Nassauische Biographie · Rheinland-Pfälzische Personendatenbank · 100 Jahre Wiederbesiedlung Marienstatt. (= Marienstatter Aufsätze VI). Marienstatt, Buch- und Kunstverlag, 1988, S. 152 · Roth, Hermann Josef: Stephan Steffen (1875-1929) : ein Marienstatter Heimatforscher, in: Cistercienser Chronik 119 (2012), S. 293–299.Vorlage:Page.name: STEFFEN, Stephan OCist (1875–1929) – Biographia Cisterciensis
