Gruben, Petrus

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Petrus von Gruben

Petrus von Gruben

letzter Abt des Klosters Hardehausen 1802/3

† 23. Dez. 1831 Paderborn

Petrus von Gruben, Taufname Franz Georg, wurde am 26. Juli 1802 zum Abt der Zisterzienserabtei Hardehausen gewählt, die jedoch schon ein halbes Jahr später, am 8. Februar 1803, säkularisiert wurde.

Er starb am 23. Dezember 1831, gegen 1 Uhr, in Paderborn, im Alter von 67 Jahren (Totenzettel) und hinterließ mehrere wohltätige Stiftungen, darunter ein Wohnhaus zur Einrichtung eines Armenhauses (Amtsblatt der Regierung Minden, 6. Juli 1832, S. 207).

Sein Bruder Franz Sebastian (* 1. Nov. 1770) war Kanonikus am Kollegiatstift St. Peter und Alexander in Aschaffenburg, wo er am 10. März 1828 starb.

gge, Dez. 2017


Daten:

Abbas: el. 26. Juli 1802.

Literatur:

Hengst, Karl: Westfälisches Klosterbuch 1. Ahlen–Mülheim. Paderborn : Aschendorff, 1992, S. 389ff. · Kuhne, Wilhelm: Zum Gedenken an den letzten Abt: Ein tragisches Kapitel Hardehausener Geschichte, in: Die Warte: Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter 45 (1984), S. 12–14.

Zitierempfehlung: Gruben, Petrus, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 9.5.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Gruben,_Petrus