Reichelstein, Wilhelm

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Wilhelm Reichelstein

Wilhelm Reichelstein

Zisterzienser der Abtei Altenberg; Pfarrer, Regens und Domkapitular

* 26. Juli 1773 Sinzig
† 13. Feb. 1835 Trier

Johann Wilhelm Reichelstein wurde am 26. Juli 1773 in Sinzig geboren. Er legte am 1. November 1793 die Profess in der Zisterzienserabtei Altenberg ab. Am 20. September 1794 wurde er Subdiakon, am 4. Oktober 1795 Diakon und am 13. November 1796 (n.a. am 20.[1]) in Köln zum Priester geweiht.

1799 wurde er Pfarrer in seiner Heimatstadt Sinzig, nach der Klosteraufhebung am 6. Mai 1804 Kantonalpfarrer in Münstereifel und am 27. Mai 1808 Kantonspfarrer in Ahrweiler (bis 1827), wo er auch als königlich-preußischer Schulinspektor wirkte. Am 25. Juli 1824 wurde er zum Ehrendomherrn des Trierer Domes ernannt.

1827 wurde er Regens des Bischöflichen Priesterseminars in Trier. In dieser Stellung blieb er bis in die Wirren des Jahres 1831 als es im Seminar zu reformgeistlichen Unruhen bis hin zum Vorlesungsboykott kam. An der Lösung der Probleme war er nicht mehr beteiligt. Am 24. April 1830 war er zum residierenden Domkapitular ernannt worden, da nach Auffassung der preußischen Regierung das Amt eines Regens „grundsätzlich von einem Domkapitular“ versehen werden sollte.

Er starb am 13. Februar 1835 in Trier, apoplexia tactus.

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  1. Vielleicht das Datum seiner Primiz?

Daten:

Prof.: 1. Nov. 1793; 13. Nov. 1796.

Literatur:

Mosler, Hans: Das Erzbistum Köln 1: Die Cistercienserabtei Altenberg (Germania Sacra Neue Folge 2), Berlin/New York: De Gruyter, 1965, S. 253 · Persch, Martin: in: Monz, Heinz (Hrsg.): Trierer Biographisches Lexikon. Trier: Wissenschaftlicher Verlag, 2000.

Normdaten:

GND: 1051212472 · BEACON-Findbuch

Zitierempfehlung: Reichelstein, Wilhelm, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 12.12.2017, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Reichelstein,_Wilhelm