Springer, Lukas

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Lukas Springer

Lukas Springer

Abt des Zisterzienserklosters Leubus in Schlesien 1769–1783

* 1718 Jauer, Niederschlesien [Jawor, Polen]
† 17. Okt. 1783 Leubus, Niederschlesien [Lubiąż, Polen]

Lukas Springer, geboren 1718 in Jauer, war ein Schüler des Benediktinergymnasiums Braunau und trat am 14. Oktober 1740 in die Zisterzienserabtei Leubus ein. Am 18. Februar 1742 legte er die Profess ab und wurde 1746 zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in Seitsch und später Prior im Kloster. Nach dem Tod des Prälaten Wilhelm Steiner wurde er am 24. Januar 1769 zum Abt gewählt.[1] Von 1778 bis 1783 war er auch Generalvikar der schlesischen Ordensprovinz.

Unter seiner Regierung begann das Stift langsam, sich von den Schäden der Schlesischen Kriege zu erholen. Er nahm 33 Konventualen in das Kloster auf, rekonstruierte die Mühle in Praukau und das Wehr in Regnitz und erbaute 1775 ein Landhaus in Praukau und das Pfarrhaus in Ober-Mois. Den Wiederaufbau der zusammengestürzten Kirche in Tannwald begann er noch, starb aber darüber am 17. Oktober 1783.

gge, Dez. 2016

  1. Grüger gibt den 24. April an, was wohl ein Übertragungsfehler ist.

Daten:

Vest.: 14. Okt. 1740; Prof.: 18. Feb. 1742; Sac.: 1746; Abbas: el. 24. Jan. 1796.

Literatur:

Wintera, Laurentius: Leubus in Schlesien, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige 25 (1904) S. 502–514, 676–697, hier: 695–696 · Grüger, Heinrich: Schlesisches Klosterbuch: Leubus, in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Band 22, 1981, S. 1–32.

Zitierempfehlung: Springer, Lukas, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 29.8.2017, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Springer,_Lukas