Dessl, Reinhold

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Reinhold Dessl OCist am Wahltag

Reinhold Dessl

74. Abt des Zisterzienserstiftes Wilhering in Oberösterreich.

* 06. Aug. 1962 Linz

Reinhold Dessl, Taufname Johann, geboren 1962 in Linz, wuchs mit vier Geschwistern in Zwettl a. d. Rodl auf. Beide Elternteile sind verstorben. Er besuchte die Volksschule Zwettl (1968–1972) und das Stiftsgymnasium Wilhering (1972–1980). Nach der Matura 1980 trat er in das Noviziat der Abtei Wilhering ein und studierte Theologie an der Kath. Theol. Hochschule in Linz. 1987 schloss er sein Theologiestudium mit dem Magistergrad ab und wurde 1988 zum Priester geweiht.

Von 1988 bis 2011 war Dessl Kaplan in Gramastetten. 1990 wurde er mit einer Dissertation über den Wilheringer Abt Theobald Grasböck (1892–1915) und seine Tätigkeit als Generalvikar der Österreichisch-Ungarischen Zisterzienserkongregation zum Doktor der Theologie promoviert.

Am 1. September 2011 wurde er zum Pfarrer von Gramastetten und Expositus von Eidenberg bestellt, zuständig auch für die Filialkirchen Neußerling und Untergeng. Am 8. Juni 2012 wurde er, nach dem Rücktritt von Abt Gottfried Hemmelmayr, zum Administrator und am 25. April 2013, als jüngster der 27 Konventualen, unter dem Vorsitz des Abtpräses Wolfgang Wiedermann zum 74. Abt des Stiftes Wilhering gewählt. Die Benediktion folgte am 23. Juni 2013 durch Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori.

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Daten:

Sac.: 1988; Abbas: el. 25. April 2013, ben. 23. Juni 2013 (GA Lepori).

Werke:

Theobald Grasböck (1846–1915). Das Wirken des Wilheringer Abtes im Dienste der Österr.-Ungarischen Zisterzienserkongregation. In: Analecta Cisterciensia 45 (Rom 1989) S. 121–175. – zugleich in gekürzter Form: Diss. Theol. Hochschule Linz 1990.

Normdaten:

GND: 188391207 · BEACON-Findbuch

Zitierempfehlung: Dessl, Reinhold, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 24.2.2014, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Dessl,_Reinhold