Großpietsch, Franziskus

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Franziskus Großpietsch

Franziskus Großpietsch

Abt des Zisterzienserklosters Leubus in Schlesien 1783–1794

* 1731 Protzan, Niederschlesien [Zwrócona, Gem. Ząbkowice Śląskie, Polen]
† 21. Feb. 1794 Leubus, Niederschlesien [Lubiąż, Polen]

Franziskus Großpietsch, geboren 1731 in Protzan bei Frankenstein, trat am 9. Dezember 1753 in die Zisterzienserabtei Leubus ein, legte am 6. Januar 1755 die Profess ab und wurde am 21. Juli 1761 Priester. Danach war er Kaplan in Seitsch und Wilxen und später Provisor im Kloster. Als solcher wurde er am 17. November 1783 zum Abt gewählt, dem letzten unter der Regierung König Friedrichs des Großen. Als solcher wurde er am 9. Mai 1784 infuliert und am 9. Mai 1787 auch Generalvikar der schlesischen Ordensprovinz.

Unter seiner Regierung setzte sich die unter seinem Vorgänger Lukas Springer begonnene wirtschaftliche Konsolidierung des Klosters Leubus weiter fort. Das Gedenkbuch sagt über ihn: fratrum amator, in conversatione amicabilis, inferioribus affabilis, altioribus charus, omnibus acceptissimus. Er starb am 21. Februar 1974. Ihm folgte als letzter Leubuser Abt Gabriel Otto.

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Daten:

Vest.: 9. Dez. 1753; Prof.: 6. Jan 1755; Sac.: 21. Juli 1761; Abbas: el. 17. Nov. 1783, ben. 9. Mai 1784.

Literatur:

Wintera, Laurentius: Leubus in Schlesien, in: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktiner-Ordens und seiner Zweige 25 (1904) S. 502–514, 676–697, hier: 696 · Grüger, Heinrich: Schlesisches Klosterbuch: Leubus, in: Jahrbuch der Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau, Band 22, 1981, S. 1–32.

Zitierempfehlung: Großpietsch, Franziskus, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 16.12.2016, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Gro%C3%9Fpietsch,_Franziskus