Paumann, Gerhard

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Gerhard Paumann

Gerhard Paumann

Abt des Klosters Walderbach 1752–1768

* 03. Dez. 1717 Cham
02. Sep. 1768 Walderbach

Gerhard Paumann (Baumann), Taufname Samuel, aus Cham trat 1735 in die Zisterzienserabtei Walderbach ein, legte nach dem Noviziatsjahr die Profess ab und erhielt dabei den hl. Gerhard von Clairvaux zum Patron. 1742 zum Priester geweiht (Primiz am 2. Sonntag nach Ostern), war er zunächst als Pfarrer in Rohrbach tätig, dann Prior und Lektor für Philosophie im Kloster. Einen Tag nach dem Rücktritt seines Vorgängers Engelbert Söltl (res. 25. Sept. 1752) wurde er zum Abt gewählt und blieb bis zu seinem Tod 1768 im Amt.

Abt Gerhard begann mit dem Bau des prächtigen Speisesaals im Gästetrakt, wo sich im Gewölbezwickel der Schmalseite sein Wappen findet (ebenso das seines Nachfolgers Nivard Bixel). Auch das baufällige Brauhaus und die Pfarrkirche in Rohrbach hatte er erneuern lassen.

gge, Sep. 2019


Daten:

Prof.: 24. Juni 1736; Prim.: 8. April 1742; Abbas: el.26. Sep. 1754.

Literatur:

Benedikt Paur: Trauer- und Ehren-Rede Auf den Am 2. Sept. im Jahre 1768 erfolgten … Hintritt Des … HERRN GERARDI II. [Paumann] Des … Klosters Walderbach würdigsten Abbtens … Passau: Mangold, 1768 · Totenrotel (Autor: Nivard Bixl), in: Die Totenrotelsammlung des Benediktinerklosters Ensdorf, Bd. 5, Bl. 349r– 352v.

Zitierempfehlung: Paumann, Gerhard, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 17.9.2019, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Paumann,_Gerhard