Schlüter, Augustinus

Augustinus Schlüter

Augustinus Schlüter

Klaustralprior der Abtei Bredelar 1644–1680

* 1604 Lichtenau
† 30. Okt. 1683

Augustinus Schlüter[1] (eigenhändig: Sleuter) aus Lichtenau wurde legte 1628 die Profess als Zisterzienser in der Abtei Bredelar und wurde am 6. Januar 1630 zum Priester geweiht. 1631 war er Subprior. Um diese Zeit flüchtete er (wie alle Bredelarer Mönche) vor den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges mit Philipp Nolten nach Altenberg, wo er eineinhalb Jahre blieb, und von da nach Clairvaux, wo er sich magnifice et charitative einsetzte.

Nach seiner Rückkehr unter Abt Georg Wolf wurde er Pfarrer und Zehntinspektor in Giershagen, dann Propst in Himmelpforten und 1644 unter Abt Absalon Heuck Prior. Dieses Amt verwaltete er 36 Jahre bis 1680, als er es wegen Altersschwäche und einer Fußkrankheit an Peter Mörichen abtrat. Am 18. Januar 1680 feierte er sein Goldenes Priesterjubiläum.

Er starb als Jubilar am 30. Oktober 1683 im 80. Lebensjahr und wurde im Kreuzgang ante capitulum beigesetzt.

gge, Jan. 2020

  1. Bei Mörichen: „Augustinus Schmitt, condictus Schlüter“.

Daten:

Prof.: 1628; Sac.: 6. Jan. 1630.

Literatur:

Müller, Helmut: Das Bistum Paderborn 1: Die Zisterzienserabtei Bredelar (Germania Sacra. Dritte Folge 6), Berlin/Boston: De Gruyter, 2013, bes. S. 338. ISBN 978-3-11-027726-5 · Seibertz, Johann Suibert: Geschichte der Abtei Bredelar, in: Historisch-geographisch-statistisch-literarisches Jahrbuch für Westfalen und den Niederrhein, Band 1 (1817), S. 82–165 · Mörichen, Peter: Catalogus. Nomina reverendissimorum patrum ac fratrum continens qui ab anno 1600 in libero ac exempto monasterio beatae Mariae virginis de Bredelaria S. Cisterciensis ordinis professi sunt.

Normdaten:

· GSN: 070-02141-001

Zitierempfehlung: Schlüter, Augustinus, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 23.01.2020, URL: http://www.biocist.org/wiki/Schl%C3%BCter,_Augustinus

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