Pesgen, Ferdinand

Biographia Cisterciensis – Dictionary of Cistercian Biography online

Ferdinand Pesgen

Ferdinand Pesgen

46. Abt von Himmerod 1730–1731

* 25. Dez. 1684 Koblenz
† 29. Nov. 1731 Koblenz

Ferdinand Pesgen aus Koblenz legte am 21. September 1704 in Himmerod die Profess ab und wurde im Januar 1709 zum Priester geweiht. Von 1719 bis 1730 war er Prior und wurde als solcher am 6. Juni 1730 im zweiten Wahlgang unter dem Vorsitz des Abtes Adolf Dreimüllen von Eberbach einstimmig zum Nachfolger des verstorbenen Abtes Robert Bootz gewählt. Erzbischöflicher Wahlkommissar war Weihbischof Lothar Friedrich von Nalbach, der ihn infolge der mit dieser Wahl beginnenden Kompetenzstreitigkeiten mit dem Trierer Erzbischof erst am 8. April 1731 in der erzbischöflichen Hauskapelle in Trier benedizierte.

Pesgen starb am 29. November 1731 in Koblenz und wurde in der Kirche der Zisterzienserinnen auf der Insel Niederwerth bei Koblenz begraben. Ihm folgte Leopold Camp.

gge, März 2010, rev. Mai 2018


Daten:

Prof.: 21. Sep. 1704; Subdiac.: 19. Dez. 1706, Diac.: 24. März 1708; Sac.: Jan. 1709; Abbas: el. 6. Juni 1730, ben. 8. April 1731.

Literatur:

Schneider, Ambrosius: Die Cistercienserabtei Himmerod von der Renaissance bis zur Auflösung 1511–1802. Köln: Wienand, 1976, S. 14, 32 · Ders.: Die Äbte der Cistercienserabtei Himmerod, in: Archiv für mittelrheinische Kirchengeschichte 12 (1960), S. 53–74, bes. 70.

Normdaten:

GND: 105117984X · BEACON-Findbuch

Zitierempfehlung: Pesgen, Ferdinand, in: Biographia Cisterciensis (Cistercian Biography), Version vom 27.5.2018, URL: http://www.zisterzienserlexikon.de/wiki/Pesgen,_Ferdinand